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Fotoausstellung

Kriegsbilder voller Wahrheit und Hoffnung

05.02.2025
Ansprechpartner*in
Michael Schwab
Michael Schwab (Vorsitzender FA Europa)

Ausstellung „Ukraine: Journalists in WAR zones“ in Fulda

Knud Zilian, Erster Vorsitzender DJV Hessen, Michael Schwab, Fachausschussvorsitzender Europa, Oksana Meleshchenko und Gunter Geiger, Direktor der Katholischen Akademie des Bistums Fulda, während der Ausstellungseröffnung von „Ukraine: Journalists in WAR zones“ in Fulda.

Bis 28. Februar präsentiert das Bonifatiushaus Fulda eindrucksvolle Bilder aus der Ukraine, die Betroffenheit und Hoffnung zugleich ausstrahlen.

Noch bis 28. Februar präsentiert der Landesverband Hessen des Deutschen Journalistenverbands (DJV) im Fuldaer Bonifatiushaus die Ausstellung „Ukraine: Journalists in WAR zones“. Zu sehen sind 27 Foto-Motive renommierter ukrainischer und internationaler Fotografinnen und Fotografen aus den Kriegsgebieten in der Ukraine: bedrückend, erschütternd, aber manchmal auch mit Zeichen der Hoffnung beispielsweise nach der Rettung von Opfern. Gunter Geiger, Direktor der Katholischen Akademie des Bistums Fulda, ist sehr zufrieden über den bisherigen Verlauf. Aufgrund der zentralen Ausstellungsfläche haben bereits einige „hundert Besucher der Akademie die Fotos betrachten können. Der Zuspruch und das Interesse an den Fotos ist groß.“

Beeindruckende Fotoausstellung im Bonifatiushaus Fulda

Was denken die Ausstellungsbesucher über die Foto-Schau? Für Gisbert Hluchnik erschließt sich der Sinn, gerade diese „Bilder und Eindrücke, die beinahe täglich vor unseren Augen ablaufen, in eine Ausstellung zu bringen, beim Beobachten der Besucher, beim Blick in ihre Gesichter und auf ihr Verhalten.“ Manche blieben zum Teil „minutenlang vor einem Bild stehen“ und ließen die Details und Informationen der Fotos auf sich wirken. „Das ist eindrücklich, macht nachdenklich und betroffen,“ beschreibt der Fuldaer, wie er deren Wirkung wahrgenommen hat. Bilder aus dem Krieg, über Menschen und Schicksale in einem angemessenen Rahmen wie der Akademie als Bildungsstätte zu präsentieren, sei aus Besuchersicht, aber insbesondere auch aus Sicht der Veranstalter eine „gute Entscheidung.“ Die Hinführung zum Thema bei der Ausstellungseröffnung durch Schilderung eigener Erlebnisse und eindringliche mahnende Worte der Referenten sind aus Hluchniks Sicht zudem ein “Appell an unsere Werte und Menschlichkeit.“

Bilder, die bewegen: Eindrücke aus Kriegsgebieten

Akademiedirektor Geiger ergänzt, er sehe „die Motive für diese Ausstellung vor allem in der bedrückenden Realität der Journalisten, die im Krieg alles riskieren, um die Wahrheit zu erzählen.“ Das Sprichwort ‚Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit‘ treffe auf tragische Weise zu – besonders in Zeiten von Desinformation und Propaganda. Die Ausstellung ‚Ukraine – Journalists in War Zones‘ zeige nicht nur die Opfer des Krieges, sondern auch den „unermüdlichen Einsatz jener, die inmitten der Zerstörung und der Gefahr für ihre eigene Sicherheit die Wahrheit an die Welt weitergeben.“

Persönliche Betroffenheit der Besucher im Fokus

Wenn man mit Ausstellungsbesuchern spricht, taucht immer wieder auch die persönliche Betroffenheit auf, die die Kriegsfotos beim Betrachter auslösen. So beschreibt ein Gast seine  Gefühle beim Rundgang durch die Ausstellung: „Es ist erschreckend zu sehen, wie stark Journalisten in Kriegsgebieten eingeschränkt werden. Die Fotos und Berichte haben mich wirklich berührt. Ich glaube, diese Ausstellung ist für alle, die sich für die Bedeutung von freiem Journalismus interessieren, ein Muss.“ Eine weitere Ausstellungsbesucherin gibt zu bedenken ,besonders die Werke von Efrem Lukatsky und Jewhen Maloletka „haben mir die menschliche Seite des Krieges vor Augen geführt.“ Es sind nicht nur Bilder von Zerstörung, sondern auch von „Resilienz, von Menschen, die trotz aller Widrigkeiten für die Wahrheit „kämpfen.“

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